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Die ehemalige Benediktinerabtei Kloster Banz liegt weithin sichtbar auf dem Banzberg hoch oberhalb des Maintals in Oberfranken. Ursprünglich stand an dieser Stelle die als Bastion gegen die Ungarn errichtete Burg Banz der Markgrafen von Schweinfurt. Der Legende nach stiftete Gräfin Alberada die stark befestigte Burg 1069 zur Gründung eines Benediktinerklosters, nachdem ihr Mann, Markgraf Hermann von Vohburg, bei einem von der Kirche verbotenen Turnier zu Würzburg ums Leben gekommen war. 

Ein Feuer im Jahr 1505 ließ Banz bis auf die Grundmauern abbrennen. Der Wiederaufbau, durch den Bauernkrieg von 1525 mit seinen Plünderungen und Brandschatzungen erschwert, zog sich durch das gesamte 16. Jahrhundert. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) spielten schwedische und kaiserliche Truppen dem Kloster, das im Durchzugsgebiet der Heere lag, übel mit. 
Mit dem Jahr 1979 begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Klosters: Die Hanns-Seidel-Stiftung kaufte die nur noch notdürftig instand gehaltene ehemalige Abtei und restaurierte nach gründlicher kunsthistorischer Untersuchung die Gebäude. Am 22. April 1983 konnte Kloster Banz als Zentrum der Erwachsenenbildung der Hanns-Seidel-Stiftung eröffnet werden.