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"Wäre ich nicht, was ich bin, hätte ich hier, mein wirkliches Zuhause"

 

Queen Victoria im Jahr 1845

 

 

 

Schloss Rosenau liegt malerisch inmitten eines englisch-romantischen Landschaftsgartens nordöstlich von Coburg. Herzog Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld hatte den im Kern noch mittelalterlichen Ansitz der Herren von Rosenau auf Drängen des damaligen Erbprinzen Ernst im Jahre 1805 erworben. Dieser ließ den verfallenen Bau nach seiner Regierungsübernahme in den Jahren 1808 bis 1817 im neugotischen Stil umgestalten. 

Im Jahre 1845 besuchte Prinz Albert, der als zweitältester Sohn von Herzog Ernst I. auf der Rosenau geboren wurde, das Schloss gemeinsam mit seiner Gemahlin, Queen Victoria von Großbritannien und Irland. In ihren Erinnerungen schwärmt die Monarchin: „Wäre ich nicht, was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause“. Der das Schloss umgebende Park, der sowohl Merkmale des klassischen englischen Landschaftsgartens als auch typisch romantische Elemente aufweist, geht ebenfalls auf Herzog Ernst I. zurück. Von den zahlreichen Parkarchitekturen haben sich die in neugotischem Stil errichteten Wirtschaftsgebäude, eine Felsengrotte mit Wasserfall und eine Turniersäule erhalten.